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Montag
Jun042012

"Taschenbergpalais", Dresden: das Kempinski-Problem

Es gab einmal eine Zeit, da war das “Kempinski Hotel Atlantic” zu Hamburg das am schlechtesten bewertete 5-Sterne-Hotel, das ich auf Tripadvisor finden konnte. Das Haus war in die Jahre gekommen, zu lange ließ sich Kempinski Zeit mit der Renovierung. Ich selbst nächtigte einmal dort und erhielt einen Raum, der wohl einst die Unterkunft mitreisender Dienstboten war - mit 5 Sternen hatte dies nichts zu tun.

Obwohl, was heißt das eigentlich, “5 Sterne”? Eigentlich - nichts. Und keine Hotelkette demonstriert das aus meiner Sicht besser als Kempinski.

Denn vergeben werden die Auszeichnungen vor allem nach Ausstattung. Bademantel? Check. Spa-Bereich? Check. Pool? Check. Nicht einmal eine international einheitliche Check-Liste gibt es - so ist in Deutschland die 5 das höchste der Gefühle, in anderen Ländern dagegen leuchten auch mal sieben Sterne. 

Auch das Kempinski “Vier Jahreszeiten” in München verfügt über 5 Sterne. Unbestritten hat es eines der besten Bar-Teams in Deutschland. Doch bei meiner Übernachtung erhielt ich, obwohl das Zimmer von einem definitiven Großkunden des Hauses gebucht worden war, ein eher düsteres Zimmer mit einem Mobiliar, wie es gemeinhin von gehobenen Flughafen-Hotels offeriert wird.

Auf dem Schreibtisch lag eine Begrüßungskarte - mit einer Anrede für einen dem Namen nach russischen Gast. Die TV-Programme waren verstellt und teilweise nur verschwommen sichtbar, dass ein Flachbildschirm im Jahr 2011 eigentlich Standard sein sollte hat sich nicht rumgesprochen. 

Zwei Erlebnisse also, die Kempinski-Hotels für mich in kein gutes Licht rückten. Natürlich gestehe ich: Dies ist Jammern auf hohem Niveau - doch reden wir hier eben über Häuser der Kategorie “Luxus” mit entsprechenden Preisen. 

Und nun das dritte Erlebnis in die genau gleiche Richtung: im “Taschenbergpalais” zu Dresden.

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