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<!--Generated by Squarespace Site Server v5.8.2 (http://www.squarespace.com/) on Sat, 21 Nov 2009 16:12:01 GMT--><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><title>gotorio</title><link>http://gotorio.squarespace.com/start/</link><description>Ein subjektives Reise-Blog</description><lastBuildDate>Fri, 20 Nov 2009 07:56:31 +0000</lastBuildDate><copyright>gotorio</copyright><language>de-DE</language><generator>Squarespace Site Server v5.8.2 (http://www.squarespace.com/)</generator><item><title>"Gaucho", London: Das Steak am Ende der Stadt</title><category>England</category><category>Gaucho</category><category>London</category><category>Restaurants</category><category>Steak</category><category>london</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 20:07:01 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/11/18/gaucho-london-das-steak-am-ende-der-stadt.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5844154</guid><description><![CDATA[<p>Wer um Himmels Willen macht hier ein Restaurant auf? Also: keinen Fast-Food-Laden, sondern ein richtig cooles mit guter Qualit&auml;t? Ein Edel-Steakhaus?</p>
<p>Diese Frage stelle ich mir auch nach Tagen noch. Die 140conf f&uuml;hrte mich nach London und dort in das O2, den ehemaligen Millennium Dome. Der ist reich best&uuml;ckt mit Restaurants, unter anderem einem, das von au&szlig;en mit seinen dunklen Holz-Laden eher an eine Abercrombie &amp; Fitch-Filiale erinnert: das &#8220;Gaucho&#8221;.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/4115787620_b4188351a0.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1258575681172" alt="" /></span></span></p>
<p>Tageslicht darf hier niemand erwarten. Wer das &#8220;Gaucho&#8221;betritt ist abgeschirmt von der Leere eines O2-Alltagstages oder auch von biergeschw&auml;ngerten Konzertg&auml;ngern. Hier ist es schwarz-wei&szlig;-cool. Unten eine Bar mit wundersch&ouml;nen S/W-Fotos, viel Spiegeln und Kronleuchtern. Dazu ein Wein-Tasting-Raum von gehobenem Geschmack.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/4115807174_b2263868e0.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1258575778973" alt="" /></span></span></p>
<p>Das riecht nach Anspruch. Auch oben, im eigentlichen Restaurant. Kuhfellbezogen sind die St&uuml;hle, das Weiterverabeiten aller Tierteile darf man wohl unter sustainable management buchen. Die K&uuml;che ist offen, doch es ist Mittag - die Hektik h&auml;lt sich in Grenzen.</p>
<p>Das Pr&auml;sentieren der Fleischvarianten geh&ouml;rt in den Steakh&auml;usern dieser Welt inzwischen zum Alltag - so auch hier. Der Service ist freundlich und flott.</p>
<p>Die Karte hat zwei Hauptattraktionen: das argentinische Fleisch und die argentinischen Weine. Ersteres kommt in 200-, 300- und 400-Gramm-Varianten. Zweiteres in Form einer &uuml;ppigen, ausschlie&szlig;lich argentinischen Karte - konsequent. Und wenn durchaus gibt es ja inzwischen tolle Argentinier, leider aber auch viel Massenware.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/IMG_0345n.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1258575851468" alt="" /></span></span></p>
<p>Die Kleinhunger-Mitesser entscheiden sich f&uuml;r Tiger Prawns. Die sind sehr &uuml;berschaubar, selbst f&uuml;r eine Vorspeise ist das klein.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/IMG_0351n.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1258575926068" alt="" /></span></span></p>
<p>Das Fleisch kommt puristisch daher: ein Steak et son Teller, w&uuml;rde der Franzose es beschreiben.</p>
]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5844154.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Gotorio twittert für ein besseres Leben</title><category>Shopping</category><category>tweettorio</category><category>twitter</category><dc:creator>Gotorio</dc:creator><pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:41:34 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/11/11/gotorio-twittert-fur-ein-besseres-leben.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5762554</guid><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5762554.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Die Austern von "Nam Kee" - und all der andere leckere Rest</title><category>Amsterdam</category><category>Holland</category><category>Restaurants</category><category>amsterdam</category><category>restaurants</category><dc:creator>Gastautor</dc:creator><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:54:40 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/11/9/die-austern-von-nam-kee-und-all-der-andere-leckere-rest.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5743259</guid><description><![CDATA[<p>Hollands Urv&auml;ter sind Seefahrer  und H&auml;ndler. Das &bdquo;gouden eeuw&ldquo;  &ndash; hollands goldenes Zeitalter &ndash; Mitte des 17 Jahrhunderts war die  historische Konsequenz einer Entwicklung, die Holland in der europ&auml;ischen  Geschichte ein Alleinstellungsmerkmal beschert: Das B&uuml;rgertum und insbesondere  deren H&auml;ndler hatte freie Hand, man lie&szlig; die flei&szlig;igen kapitalistischen  Calvinisten in jeder Beziehung in ihrer atemberaubenden Effizienz gew&auml;hren.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/720px-The_Nightwatch_by_Rembrandt.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1257764906933" alt="" /></span></span></p>
<p>Das hatte neben sagenhaften und blutigen Gewinnen aus den Kolonien einen  interessanten Nebeneffekt: Die Niederl&auml;nder wollten Gewinn machen und  handeln, alles andere wurde diesem Ziel stets untergeordnet  &ndash; und wer sich nicht kolonialisieren oder sonst wie unterdr&uuml;cken  lie&szlig;, mit dem trieben die holl&auml;ndischen Kaufleute dann wenigstens  Handel. So kam es, dass man mit der ganzen Welt munter seine Gesch&auml;fte  machte - und dieser Einfluss ist auch heute  noch in den Niederlanden wohltuend zu sp&uuml;ren. &nbsp;</p>
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<p>Auch in der kulinarischen Welt sp&uuml;rt  man dieses historische Erbe: Auf der einen Seite bez&uuml;glich der Effizienz  im Anbau auf Kosten der Qualit&auml;t - schon im 16 Jhd erreichten die Holl&auml;nder  im europ&auml;ischen Schnitt ein vielfaches an Ertrag pro Quadratmeter durch  landwirtschaftlich innovative Techniken.</p>
<p><span class="full-image-float-right ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/tomate.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1257765134472" alt="" /></span></span>Wir kennen seit dem 20 Jahrhundert  die Konsequenz in Form des holl&auml;ndischen Gem&uuml;ses, ein von Zellw&auml;nden  umgebenes und je nach Gem&uuml;seart farbiges Wasser, das dann gustatorisch  taub in den Gem&uuml;seregalen liegt. Die Tomate wird dann zur Camouflage  mit einem Tomatenduft und die Karotte mit einem Karotten-Parfum eingespr&uuml;ht&#8230;  ja, der Holl&auml;nder ist immer schon voll innovativer Ideen gewesen, wenn  sich damit Geld verdienen lie&szlig;! (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/merceblanco/" target="_blank">Merceblanco</a>)</p>
<p>Andererseits findet man auf den M&auml;rkten  der gro&szlig;en St&auml;dte eine so gro&szlig;e Auswahl von exotischen Gew&uuml;rzen,  Fr&uuml;chten und Gem&uuml;sen wie in keinem anderen Land Europas, nicht einmal  in Frankreich. Und w&auml;hrend man in Deutschland unter chinesischer K&uuml;che  allenfalls s&uuml;&szlig;-saure Pl&ouml;rre und in fettigen Teig kaschierte Fleischreste  versteht, darf man in den Niederlanden mit etwas Gl&uuml;ck original-asiatische  Kochkunst auf h&ouml;chstem Niveau genie&szlig;en.</p>
<p>Der bekannteste Restaurantf&uuml;hrer  in den Niederlanden ist die regelm&auml;&szlig;ig erscheinende Zeitschrift &bdquo;<a href="http://www.lekker.nl/" target="_blank">Lekker</a>&ldquo;  und es verwundert es nicht, dass man dort unter den Top 100 der Niederlande  auch einige asiatische Restaurants findet &ndash; hierzulande v&ouml;llig undenkbar!&nbsp;</p>
<p>Das historische Zentrum des niederl&auml;ndischen  Aufstiegs war Amsterdam, und eben dort findet man einige der besten  asiatischen Restaurants Europas. So w&uuml;rde ich dem geneigten Esser f&uuml;r  den etwas feineren Abend die Restaurants &#8220;<a href="http://www.restaurantdynasty.nl/" target="_blank">Dynasty</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.10best.com/Amsterdam,Netherlands/Restaurants/Asian/56911/Sichuan_Food_Amsterdam/" target="_blank">Sichuanfood</a>&#8221; (beide  in der Reguliersdwaarsstraat) oder &#8220;<a href="http://www.chang-i.nl/" target="_blank">Chang-i</a>&#8221; (Jan Willem Brouwerstraat)  empfehlen. Hohes Niveau in der K&uuml;che bei allerdings auch recht ordentlichen  Preisen, die man aber gerne bezahlt, wenn man einmal eine perfekt zubereitete  traditionelle Pekingente essen m&ouml;chte.</p>
<p>Wer hingegen ohne gro&szlig;en Aufwand sozusagen  en passant die authentische, kantonesische K&uuml;che einmal kennen lernen  m&ouml;chte, ohne daf&uuml;r 12 Stunden im Flieger zu sitzen, dem empfehle ich  einen Besuch in einer der gr&ouml;&szlig;ten Attraktionen der Stadt: &#8220;Nam Kee&#8221;.</p>
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]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5743259.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Neulich im Supermarkt</title><category>New York</category><category>Shopping</category><category>musical</category><category>supermarkt</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Fri, 23 Oct 2009 09:39:57 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/23/neulich-im-supermarkt.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5586415</guid><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5586415.xml</wfw:commentRss></item><item><title>"The Vine Hotel", Funchal: Ekstase auf Madeira</title><category>Hotels</category><category>Portugal</category><category>design</category><category>funchal</category><category>madeira</category><category>portugal</category><dc:creator>Gastautor</dc:creator><pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:59:26 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/21/the-vine-hotel-funchal-ekstase-auf-madeira.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5572255</guid><description><![CDATA[<p>Noch 70 Tag. Dann - bumm! Jahreswechsel. 2010.</p>
<p>Stellt sich die Frage: Gibt es eine Alternative zu fettspritzendem Fleischfondue im kleinen Freundeskreis oder zu zwangsbegl&uuml;cktem Fetenzauber im Schein der Discokugel?</p>
<p>F&uuml;r Menschen, die sich gerne an den Sch&ouml;nheiten der Natur erfreuen, aber auch allen anderen sinnlichen Gen&uuml;ssen aufgeschlossen sind, lautet die Antwort ganz klar: JA!</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/6_Menschen_01.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1256144762354" alt="" /></span></span></p>
<p>Nur sputen sollte man sich ein bisschen. Denn die Reise geht nach Madeira, und die 60 mal 20 Kilometer gro&szlig;e Insel im Atlantik ist ein beliebtes Reiseziel an Weihnachten und Silvester. Die Hauptstadt von Madeira, Funchal, ist von vielen deutschen Flugh&auml;fen aus in rund vier Stunden zu erreichen. Die Gegend rund um Funchal ist jedoch sehr zersiedelt und deshalb sei jedem, der nicht nur f&uuml;r das Silvesterfeuerwerk nach Madeira kommt, empfohlen mit dem Mietwagen schnellstens gen Westen zu entschwinden. Die EU hat viel Geld in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt. Daher sollte man die Gelegenheit ruhig nutzen und sich an den gut ausgebauten Strassen und Tunneln erfreuen, f&uuml;r die man als gro&szlig;z&uuml;giger EU-B&uuml;rger ja auch den ein oder anderen Euro unfreiwillig beigesteuert hat &ndash; im wahrsten Sinne des Wortes!</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/9_Madeira_07.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1256144831375" alt="" /></span></span></p>
<p>Der Westen der Insel hat den Vorzug, dass es dort um einiges ruhiger und beschaulicher zugeht. Ein Ziel k&ouml;nnte zum Beispiel Ponta del Sol sein, vom Flughafen aus bequem in 45 Minuten zu erreichen.</p>
]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5572255.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Willkommen in Düsseldorf, Bobotie</title><category>Düsseldorf</category><category>Restaurants</category><category>bobotie</category><category>düsseldorf</category><category>restaurants</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Mon, 19 Oct 2009 17:05:13 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/19/willkommen-in-dusseldorf-bobotie.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5551510</guid><description><![CDATA[<p>Vielleicht sollten wir doch h&auml;ufiger pseudojournalistische Postillen wie den &#8220;Prinz&#8221; lesen. Dann h&auml;tten wir vielleicht schon fr&uuml;her, im September, die freudige Kunde erhalten: das &#8220;Bobotie&#8221; hat jetzt einen Ableger in D&uuml;sseldorf!</p>
<p>Seit &uuml;ber zwei Jahren <a href="http://gotorio.squarespace.com/start/2007/6/22/bobotie-koln-horrens-isch-sach-ihnen-fast-wie-am-kap.html" target="_blank">schw&auml;rmen wir vom K&ouml;lner Ur-Haus, der besten uns bekannten Vertretung s&uuml;dafrikanischer K&uuml;che in Deutschland</a>. Und nun m&uuml;ssen wir nicht mehr nach K&ouml;lle - sondern nur noch nach Bilk, in die Brunnenstra&szlig;e.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/IMG_0119.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255972677562" alt="" /></span></span></p>
<p>Das Konzept ist deckungsgleich. Dunkle, wohlige Atmosph&auml;re (allerdings zu dunkel zum fotografieren) und ein Barbereich empfangen den Gast. Auf Reservierungen, &uuml;brigens, wird Wert gelegt. Und sie scheinen auch in D-dorf n&ouml;tig: An einem Donnerstag Abend ist jeder Tisch im &#8220;Bobotie&#8221; belegt.</p>
<p>Die Karte hat sich seit unserem letzten Besuch in K&ouml;ln erweitert.</p>
]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5551510.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Der Zentralfriedhof: Wo Wien liegt</title><category>Friedhöfe</category><category>Wien</category><category>wien</category><category>Österreich</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:45:36 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/14/der-zentralfriedhof-wo-wien-liegt.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5484280</guid><description><![CDATA[<p><span class="full-image-float-left ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1000515.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255550023365" alt="" /></span></span>Ein toller Mann. August Eisenmenger, &#8220;F&uuml;hrer der Nordpolexpedition 1872 bis 1874&#8221;.</p>
<p>Eine tolle Frau. Josefine Schnabel. Ihr Lebensmotto: &#8220;Viel gek&auml;mpft - ausgestritten. Viel erlebt - ausgelitten.&#8221;</p>
<p>Ihr Leben verbrachten beide in illustrer Gesellschaft. Ihre letzte Ruhe fanden sie wenige hundert Meter entfernt von Brahms und Schubert, von Qualtinger und Johann Strau&szlig; - auf dem Wiener Zentralfriedhof.</p>
<p>&Uuml;ber ein Gel&auml;nde von 2,5 Millionen Quadratmeter f&uuml;hren lange Alleen, an deren R&auml;nder sich Gr&auml;ber zu rechteckigen Gruppen scharen. Drei Millionen Gebeine liegen in dunkler, Wiener Erde.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1000529.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255550160409" alt="" /></span></span></p>
<p>Einen Charme ehrfurchtsvollen Moders strahlt das riesige Gel&auml;nde aus. Vor allem im Herbst, wenn der Wind die Gr&auml;ber mit gelben Bl&auml;ttern bedeckt und dabei keine Unterschiede macht zwischen gro&szlig;en &Ouml;sterreichern, kleinen Wienern und denen, die gern mehr w&auml;ren als ein einfacher B&uuml;rger zwischen Prater und Hofburg.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1000524.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255550139269" alt="" /></span></span></p>
<p>Johann Heinrich Steubel zum Beispiel, der auf seinem Grabstein vermerken lie&szlig;, da&szlig; er &#8220;Realit&auml;tenbesitzer&#8221; war - KuK-Titelsucht. Die Realit&auml;t hat ihn eingeholt. Heute lehnt sich sein schwarzer Grabstein schief an den seines Nachbarn Georg Willner, &#8220;KuK-Hofrat, o.&ouml;. Professor Ing.&#8221;, der sich so gut mit seinem Nachwuchs verstand, da&szlig; auch seine &#8220;Lieblingsnichte&#8221; mit ins k&uuml;hle Grab durfte.</p>
<p><span class="full-image-float-right ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1000518.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255550209610" alt="" /></span></span>Wenigstens im Tod ist der Realit&auml;tenbesitzer der guten Gesellschaft ganz nah. Alois Negrelli liegt gleich nebenan: &#8220;Ihm verdankt die Welt den Suezkanal.&#8221; Nicht weit entfernt wurde Konteradmiral Ludwig Ritter von H&auml;hnel, &#8220;Afrikaforscher&#8221;, begraben.</p>
<p>&#8220;Der Tod, das mu&szlig; ein Wiener sein&#8221;, schrieb schon Georg Kreisler. Und so wundert es nicht, da&szlig; zu Ende des 19. Jahrhunderts ein wahres Bestattungsfieber rund um den Zentralfriedhof ausbrach. 83 Leichenunternehmen k&auml;mpften um die kalten K&ouml;rper und belagerten die H&auml;user von wohlhabenden Dahinsiechenden, wie es heutzutage nur Sensationsreporter tun.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1000522.JPG?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255550563205" alt="" /></span></span></p>
<p>Wer allzunah liegt an der Hautevolee, f&uuml;r den ist die letzte Ruhe alles andere als ruhig.</p>
]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5484280.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Design-Hotels in London und Schottland: Rule Britannia!</title><category>Deutschland</category><category>Edinburgh</category><category>England</category><category>Hamburg</category><category>Holland</category><category>London</category><category>Schottland</category><category>design</category><category>glasgow</category><category>hamburg</category><category>hotels</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:06:38 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/8/design-hotels-in-london-und-schottland-rule-britannia.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5434829</guid><description><![CDATA[<p><span class="full-image-float-right ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1020842.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255014480850" alt="" /></span></span>In Sachen Mode ist britischer Stil in diesem Herbst und Winter waaaahnsinnig angesagt. Aber so was von. Was mich als bekennenden Fan von <a href="http://gotorio.squarespace.com/start/2009/5/31/surf-pfingst-zwischen-backnang-und-schottland.html" target="_blank">Paul Smith</a>, &#8220;Gott&#8221;, wie ich ihn gern nenne, sehr freut.</p>
<p>Dieser Schritt zur weitr&auml;umigen Anerkennung englischer Lebensart w&auml;re also schon mal gemacht. Doch das darf nicht alles sein. Es muss weitergehen. In Richtung Hotels: M&ouml;ge auch dort der britische Geschmack regieren! Denn auf der Insel tut sich etwas in Sachen Designhotels.</p>
<p>Dort stie&szlig;en wir bei unseren Reisen gen Schottland und London gleich reihenweise auf einen neuen Stil. Zutiefst englisch, was Stoffmuster und Auftreten betrifft - aber doch modern. So wie jene Designs, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tricia_Guild" target="_blank">die Tricia Guild und ihre Designers Guild</a> erschaffen und die in Deutschland derzeit in hochwertigen Einrichtungsgesch&auml;ften auftauchen.</p>
<p><span class="full-image-float-left ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1020794.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1254685237338" alt="" /></span></span>Ein gutes Beispiel f&uuml;r diesen Trend ist das &#8220;Number Sixteen&#8221; in London. Zwei Ecken entfernt von der U-Bahn-Station South Kensington liegt eine dieser wundersch&ouml;nen, viktorianischen H&auml;userzeilen, kolonadenreich und strahlend wei&szlig;, Sumner Place hei&szlig;t sie.</p>
<p>Dort, in der Nummer 16, residiert - &#8220;Number Sixteen&#8221;.</p>
<p>Fast immer sitzen G&auml;ste vor dem Hotel auf einer der beiden wei&szlig;en B&auml;nke, h&auml;ufig ein Buch in den H&auml;nden. Nicht immer sind sie Raucher, was ja erkl&auml;rbar w&auml;re. Nein, mancher m&ouml;chte vielleicht einfach das Gef&uuml;hl haben, hier zu leben. Ein Haus zu haben in einer gut beg&uuml;terten Gegend Londons, wo er jeden sch&ouml;nen Tag vor der T&uuml;r sitzen k&ouml;nnte. Bei dieser Tr&auml;umerei st&ouml;ren kein roter Teppich und keine Portiers. Das &#8220;Number Sixteen&#8221; ist von au&szlig;en pures, britisches Understatement, als Passant k&auml;me man gar nicht auf die Idee, dass hier ein Hotel seinen Sitz haben k&ouml;nnte.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/P1020840.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1254685278138" alt="" /></span></span></p>
<p>Drinnen geht es wunderbar englisch weiter.</p>
]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5434829.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Shortcut: Original Sacher-Torte</title><category>Essen &amp; Trinken</category><category>Shortcut</category><category>Wien</category><category>sacher</category><category>torte</category><category>wien</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Sun, 04 Oct 2009 21:40:09 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/4/shortcut-original-sacher-torte.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5396276</guid><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5396276.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Andouillette: Gescheitert am Pansen</title><category>Düsseldorf</category><category>Essen &amp; Trinken</category><category>Restaurants</category><category>andouillette</category><category>düsseldorf</category><category>innereien</category><category>restaurant</category><dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator><pubDate>Thu, 01 Oct 2009 20:15:01 +0000</pubDate><link>http://gotorio.squarespace.com/start/2009/10/1/andouillette-gescheitert-am-pansen.html</link><guid isPermaLink="false">139347:1262791:5359491</guid><description><![CDATA[<p>Appetitlich sieht sie aus. Leicht rund gebogen, wie eine Wurst zu sein hat. Ein geripptes R&ouml;stmuster hat die K&uuml;che hinterlassen, &uuml;berdeckt wird es von einer rot-goldenen Sauce. Daneben lecker aussehende Brat&auml;pfel-St&uuml;cke und ged&uuml;nstetes Gem&uuml;se plus Kartoffelpur&eacute;e. So sieht es aus, ein leckeres Essen in unserem Lieblingsrestaurant <a href="http://gotorio.squarespace.com/start/2007/9/22/roberts-bistro-ein-platz-an-der-sonne.html" target="_blank">&#8220;Roberts Bistro&#8221;</a>.</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://gotorio.squarespace.com/storage/RoberII.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1254429806142" alt="" /></span></span></p>
<p>In diesem Moment, da der Teller vor mir steht, wei&szlig; ich noch nicht, dass ich scheitern werde. Ich werde alles geben, k&auml;mpfen - und doch scheitern.&nbsp;</p>
<p>Als Erinnerung:</p>
]]></description><wfw:commentRss>http://gotorio.squarespace.com/start/rss-comments-entry-5359491.xml</wfw:commentRss></item></channel></rss>