Entries by Nicola Schulte (13)

"Breidenbacher Hof" Rückkehr einer Legende in Düsseldorf

hof5.aspxGefühlte zehn Jahre stand mitten in Düsseldorf, direkt an der Kö, ein Schandfleck. Der „Breidenbacher Hof“, einst eines der großen Hotels der Wirtschaftswunderzeit stand leer und verfiel vor sich hin. Lange. Sehr lange. Die grauer werdende Fassade musste mit Gerüsten gestützt werden, die Schuhgeschäfte im Erdgeschoss feierten einen jahrelangen Dauerausverkauf. Immer wieder gab es Meldungen über geheimnisvolle Investoren aus Arabien, die erst umbauen, dann abreißen wollten.

Das ist jetzt Geschichte. An die Stelle der Dauerbruchbude ist endlich wieder eine Spitzen-Hoteladresse gekommen. Der alte „Breidenbacher Hof“ ist abgerissen und eine neuer erstrahlt in neuem Glanz.

Ich durfte schon rein – vor den meisten Medienvertretern, denn die offizielle Pressekonferenz findet am kommenden Montag statt…

Click to read more ...

Posted on Dienstag, Mai 13, 2008 by Registered CommenterNicola Schulte in , | CommentsPost a Comment | PrintPrint

Home of the Luxury Whopper

Es gibt ja manchmal Ideen, die sind so gaga, dass sie schon wieder gut sein könnten. So wie diese: Burger King will laut “Brand Republic”  eine Art Vertu-Burger entwickeln. Ja genau, ein echtes Luxusprodukt, das es nur selten gibt, das dafür aber seeehr teuer ist. Für 85 Pfund, also rund 108 Euro soll der Luxusburger an die reiche Klientel im Londoner Chelsea und Knightsbridge über den Fast-Food-Tresen gehen. Experimentiert wird derzeit mit Wagyu-Rind, Trüffeln, edlem Blauschimmelkäse und Tiger-Prawns. Foie Gras war angeblich auch schon in der Versuchsküche, wurde aber aufgrund von Tierschützerprotesten wieder verworfen.

Wer dann diesen Burger kaufen soll, frage ich mich allerdings. Wer will schon für das Geld in eine Burger-Bude? Wenn es das bei Jean-Georges Vongerichten gäbe, oder Heston Blumenthal, ja klar. Tolles Ambiente, tolle Köche, da stimmt das Drumrum. Aber Burger King? Die einzigen Esser die ich mit vorstellen kann, sind eine kleine Gruppe geschniegelter Neureicher, die sich mit viel Bling-Bling und Vertu-Handy locker aus einer Hummer-Strechlimousine pellen und mal eben reinrauschen um zehn “Whopper Superdeluxe” zu odern. Burger King sollte dafür noch eine Kooperation mit Gucci eingehen. Dann stimmt das Logo auf der Tüte.

Posted on Donnerstag, Mai 8, 2008 by Registered CommenterNicola Schulte in | Comments5 Comments | PrintPrint

Luxusprobleme

Es ist schon Januar, der Skiurlaub ist rum ein langes Jahr liegt vor uns und wir wissen noch nicht, wo wir in diesem Jahr Urlaub machen. Ich meine nicht die Zwischendurch-Städtetouren, da stehen schon Paris, Nizza und Umgebung und Wien zur EM auf dem Plan. Aber was machen wir mit den zwei schönsten Wochen des Jahres? Wo schalten wir ab und tauchen in ferne Kulturen ein? Bei der wertvollen Zeit wollen wir uns doch nicht an Orte begeben, bei denen wir später sagen müssen: „War nicht so doll.“

Nachdem wir seit unserer ersten Asienreise nach Phuket vor vier Jahren echte Asienfans geworden sind, ist zumindestens der Kontinent schon einmal klar – das grenzt ein und sollte es doch leichter machen. Die Freundlichkeit der Menschen, das superleckere Essen, die Exotik und die erstklassigen und trotzdem bezahlbaren Hotels haben uns eingenommen. Kambodscha, Vietnam und Malaysia haben wir schon kennen und lieben gelernt.

Von Indonesien wurde uns von Bekannten abgeraten, da die Indonesier als Volk angeblich nicht besonders freundlich sein sollen – nicht, dass man das den Deutschen nachsagen könnte, aber das ist es doch, was wir mit Asien so wunderbar verbinden. Das freundliche Lächeln, das durch eine Art Assimilation, nach zwei Tagen auch beim Besucher zu einem Dauergrinsen führt und spätesten bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen zu Unverständnis führt, was unser eigenes Völkchen angeht. Ich bin für zwei Wochen Zwangsasienurlaub für alle Deutschen, die im Dienstleistungssektor arbeiten - aber das ist ein andres Thema.

Unsere Reiseplanung: In der engeren Auswahl stehen Myanmar, Thailand, Bali oder Laos. Und wenn Sie liebe Leser eines dieser Ziele bereist haben, würden wir uns sehr über Ihre Erfahrungen freuen.

219_1996.JPG 

Posted on Dienstag, Januar 15, 2008 by Registered CommenterNicola Schulte in | Comments3 Comments | PrintPrint

Ski-Urlaub in Tirol: Ein Kirch-Dorf und viel Schnee

Drei Erkenntnisse nach dem Skiurlaub: 01012008848.jpg

1. Skifahren verlernt man nicht

2. Ich kann Halbpension nicht ausstehen

3. Mehlspeisen machen dicker als Galadinner.

Dieses Jahr Silvester haben wir einmal nicht unser beliebtes Kochduell mit Freunden veranstaltet. Seit Jahren treffen wir uns dazu in unterschiedlicher Zusammensetzung in unterschiedlichen Wohnungen zum Gala-Glamour-Dinner. Wir schmeißen uns aber so richtig in Schale und stehen dann Paarweise für jeweils einen Gang mit Abendrobe in der Küche um uns gegenseitig mit den allerköstlichsten Köstlichkeiten zu bekochen und dazu Literweise Schampus zu trinken. Auf die Idee kamen wir im Jahr 2001, nachdem wir für verschiedene öffentliche Silversterparties mehrfach ziemlich viel Geld für ziemlich wenig Spaß (wegen chronischer Überfüllung) bezahlt haben. Statt dessen haben wir angefangen einzukaufen was das Zeug hält. Hummer , Kaviar, Foie Gras und so weiter, und festgestellt, dass das nicht nur trotz der Dinge, die wir uns sonst nicht leisten weniger kostete und viel mehr Spaß machte – bis auf das Jahr, in dem ich die Hummer bisque gekocht habe und Wilhelm dafür den Henker bei vier Hummern machen musste, aber das ist eine andere Geschichte .

In diesem Jahr war es mal wieder etwas anderes. Wir waren über Silvester in Tirol, genauer in Kirchdorf zum Skifahren. Kirchdorf, nicht zu verwechseln mit Kircherberg neben Kitzbühl, sondern Kirchdorf neben St. Johann (leider haben wir das bei der Buchung nicht alle so richtig mitbekommen).

02012008864.jpg 

Kirchdorf sieht so aus, wie es sich anhört…

Click to read more ...

Posted on Sonntag, Januar 13, 2008 by Registered CommenterNicola Schulte in , | Comments1 Comment | PrintPrint

When you're in New York, shop like Carrie Bradshaw does

Was ist toller als Geburtstag und Weihnachten auf einmal? Wenn die Skyline von New York am Horizont auftaucht. Immer näher kommt. Und man endlich in die City, die niemals schläft eintaucht. Sofort stellt sich dieses unvergleichliche New York Gefühl ein. Jetzt heißt es nur noch: Einchecken, anziehen, rausgehen. Wohin auch immer. In die angesagten Bars, Restaurants, Shoppen, Met, Broadway, Moma. Die Stadt der unbegrenzten Freizeitmöglichkeiten.

Kurz: I Love NY!

New%20York%20Oktober%202007%20026.jpg

Meine ultimativen Lieblingsshoppingreviere sind Soho und der Meatpacking District. Nirgendwo ist die Stadt lässiger als hier. Der perfekte Tag beginnt mit einem Frühstück, nein nicht bei Tiffanys sondern bei Dean & Deluca. Ich wünsche mir übrigens den Tag herbei, an dem in Düsseldorf ein ähnlicher Feinkost-Supermarkt aufmacht. Oder in Köln oder Hamburg. Kennt jemand ein Pendant in Deutschland? Würde ich etwas vom Lebensmittelgeschäft verstehen, ich hätte dieses Paradies mit Sicherheit schon eröffnet und damit mit eine Goldgrube geschaffen. Nirgends gibt es so ein grandioses Angebot, das mit so viel Sorgfalt und Liebe dekoriert ist und angeboten wird. Und man fällt aus der Metro (Prince Street) direkt in hinein, kann sich also die Füße noch ein bisschen schonen bevor der New York-Marathon der anderen Art losgeht…

Click to read more ...

Posted on Freitag, November 2, 2007 by Registered CommenterNicola Schulte in , , | Comments2 Comments | PrintPrint
Page | 1 | 2 | 3 | Next 5 Entries