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Samstag
Mrz072009

Rätsel um die "Fat Duck" 

Am Anfang schien es nur ein kleines Problem zu sein. Ende Februar schloss die “Fat Duck” vom einen Tag auf den anderen. Rund 40 Gäste hatten sich mit Magenproblemen in jenem dreisternigen Molekular-Restaurant gemeldet, in dem wir eines der besten Essen unseres Lebens hatten.

Ein paar Tage sollte es geschlossen bleiben, um die Ursache zu finden. Doch inzwischen sieht die Sache immer rätselhafter und schlimmer aus. Bereits 400 Fälle soll es geben, zu befürchten ist: Da wollen sich nur manche für eine Schadenersatzklage absicher. Trotzdem ist die Zahl erschreckend.

Tim Hayward vom “Guardian” versucht eine etwas andere Form der Erklärung:
“Like most people who shell out for high quality ‘fine dining’ I regard a bit of a gippy tummy as an occupational hazard of overindulgence in rich and unaccustomed food. I figure if I’m going to eat like a Regency rake I should probably expect … you know … symptoms.”

Ganz falsch ist das nicht. Ein Rumoren im Bauch nach einem stundenlangen Sterne-Menü ist nicht ungewöhnlich. Freunde erwischte es jüngst in einem Top-Restaurant mit heftigeren Beschwerden. Und da wir die “Fat Duck” so gemocht haben, wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass es so gewesen wäre. Nur: Es waren 40 Gäste, inzwischen mehr - und das sind verdammt viele.

Wie lang kann ein Drei-Sterne-Lokal solch eine umsatzlose Zeit aushalten? Ich fürchte, nicht lang genug. Und selbst wenn sich die Affaire am Ende zum Guten wendet, steht zu befürchten, dass der Ruf der “Fat Duck” auf Dauer schwer angeschlagen ist. Leider muss man sich um Heston Blumenthal und sein wunderbares Haus wirklich Sorgen machen.

Reader Comments (1)

Hmm, kommt mir auch suspekt vor das Ganze. Hier in England dürfte der Fall noch etwas größer gewesen sein als in Deutschland. Jedenfalls hieß es hier im 'Independant On Sunday' vom 1. März (5 Tage nach der Schließung), dass die Lebensmittelbehöre, die Heston Blumenthal selbst gerufen hatte, keinerlei Funde gemacht hätte. Die Wiedereröffnung war bereits geplant. Und allein die Tatsache, dass die Behörden bis heute keine Ursache gefunden haben, lässt ja darauf schließen, dass Fahrlässigkeit von Seiten Hestons eher auszuschließen ist.

Daher kann ich mir Trittbrettfahrerrei gut vorstellen - wenngleich die Klientel des Restaurants sowas eigentlich nicht nötig haben sollte.

März 7, 2009 | Unregistered CommenterThomas Euler

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