Die New Economy der Gastronomen
Gerade lese ich über das Berliner Restaurant “Borsig B” und denke:
MUUHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!
Denn dieses strunzt mit seiner Weinauswahl:
“Neben dem mediterran angehauchten Speisenangebot etabliert sich das Gourmet-Restaurant “Borsig B”, das im “Best Western Premier Hotel am Borsigturm” zuhause ist, mit mehr als 250 Weinen aus über 30 Ländern. Zwölf offene Weine sind schon ab 2,50 € pro Glas zu genießen.”
250 Weine? Ein Dutzend offene? Wie süß. Das erinnert mich an die Internet-Wirtschaft. Da kann jeder Weltmarktführer sein - er muss Welt und Markt nur klein genug definieren. Und vielleicht sind ein Dutzend Offene in Berlin ein Lobhudelei wert. Doch jedes leidlich ambitionierte Kneipenrestaurant hat so viele im Angebot. Und die 250 Flaschen. Ein Witz, verglichen mit dem sehr empfehlenswerten Steakhaus “Belthazar” in Kapstadt: 100 offene Weine und 500 insgesamt - wenn sich das “Borsig B” diesen Dimensionen annährt, dann dürfen sie gerne mal strunzen.


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