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Donnerstag
Mai242007

Paris ohne Hilton

Zwei Tage Paris. Oder besser gesagt: 2 Nächte. 1 Tag. Der Billigflug von Lufthansa für 98 Euro war eins der überzeugenden Argumente für diesen Kurztripp. Das Entscheidende allerdings lieferte meine Freundin Gwen aus New York, die gerade mit Anne aus Paris einen ‘Apartment swap’ macht.

Kein Hotel, sondern Annes schnuckelige Miniwohnung im 20 Arrondissement an der Grenze zum 11. Einzige Übernachtungsinvestition: Eine selbstaufblasebare Campingmatraze. Diese Anschaffung möchte ich hiermit allen verwöhnten 5-Sterne-Hotelbett-Schläfern ans Herz legen (von Moorhead, 38 Euro bei Karstadt Sport im Angebot). Superpraktisch, superbequem, auch für den Strand verwendbar oder fürs Übernachten auf dem Balkon in einer sternenklaren Sommernacht, wenns im Schlafzimmer viel zu heiss ist (ich kenne Leute, die sowas machen).

Nachahmenswert auch: unsere Stadtbesichtigung mit aussergewöhnlichem Fortbewegungsmittel… einem Segway . Ein zweirädriges Gefährt mit Elektromotor.

gwensegway.jpg

Ausgedacht hat sich die Dinger ein Erfinder aus New Hampshire (was soll man dort auch den ganzen Tag anderes machen, als sich Neuheiten ausdenken; viel Wald, dauernd Regen … aber ich bin schon wieder abgeschwiffen….) Fazit nach 4 Stunden Tour durch die Stadt:

Wer Skifahren kann, kommt mit dem Teil super klar, am besten lenkt sichs mittels Gewichtsverlagerung. Am meisten Spass machts, kleine Slalombögen zu fahren. Extra Fun! Und man bekommt einen guten Überblick über die Stadt, ohne sich Plattfüsse zu latschen oder in einem doofen Bus zu sitzen. In unserem Fall gabs auch noch einen sachkundigen Führer on Top: John, Historiker, aus San Diego, 23, ein Semester in Bonn (!), hat Spass an Geschichte und war so ein bisschen die städtische Version eines ‘Surfer-Dude’. Und so war dann auch die Fahrt durch Gärten, an Boulevards und Sehenswürdigkeiten entlang. Entspannt und interessant. p.s. man darf in Paris mit den Dingern sogar auf der Strasse fahren.

Besonders schön auch: unser Teestündchen bei Mariage Frères im Marais, in der Rue du Bourg-Tibourg. Sowieso für mich der schönste Stadtteil von Paris. Die Website ist leider etwas düster, der Teesalon hingegen im Colonialstil gehalten und hellgelb gestrichen. Die Kellner sind dem Ambiente angepasst in weisse Anzüge gewandet. Handschuhe inklusive. Und für die überwiegend weibliche Klientel mittelalten Datums werden die vom Restaurantchef offenbar passend gecastet: Les jeunes garcons sont tres galantes.

Aber zurück zum eigentlich Objekt der Begierde, dem Tee. Ich würde sagen 1000 Teesorten oder sowas in der mehrere hundert überschreitenden Grösschenordnung. Jedenfalls unfassbar viel. In einem dicken Buch festgehalten. Alle sind herrlich verpackt und deshalb auch ein gutes Mitbringsel aus Paris. Und man kann kleine Testmengen kaufen. Vor den Preisen im Salon sei allerdings gewarnt: zwei Kannen Tee und zwei Stückchen Kuchen - alles formidable versteht sich - für 45 Euro. Aber es lohnt sich. Versprochen.

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