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When you're in New York, shop like Carrie Bradshaw does

Was ist toller als Geburtstag und Weihnachten auf einmal? Wenn die Skyline von New York am Horizont auftaucht. Immer näher kommt. Und man endlich in die City, die niemals schläft eintaucht. Sofort stellt sich dieses unvergleichliche New York Gefühl ein. Jetzt heißt es nur noch: Einchecken, anziehen, rausgehen. Wohin auch immer. In die angesagten Bars, Restaurants, Shoppen, Met, Broadway, Moma. Die Stadt der unbegrenzten Freizeitmöglichkeiten.

Kurz: I Love NY!

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Meine ultimativen Lieblingsshoppingreviere sind Soho und der Meatpacking District. Nirgendwo ist die Stadt lässiger als hier. Der perfekte Tag beginnt mit einem Frühstück, nein nicht bei Tiffanys sondern bei Dean & Deluca. Ich wünsche mir übrigens den Tag herbei, an dem in Düsseldorf ein ähnlicher Feinkost-Supermarkt aufmacht. Oder in Köln oder Hamburg. Kennt jemand ein Pendant in Deutschland? Würde ich etwas vom Lebensmittelgeschäft verstehen, ich hätte dieses Paradies mit Sicherheit schon eröffnet und damit mit eine Goldgrube geschaffen. Nirgends gibt es so ein grandioses Angebot, das mit so viel Sorgfalt und Liebe dekoriert ist und angeboten wird. Und man fällt aus der Metro (Prince Street) direkt in hinein, kann sich also die Füße noch ein bisschen schonen bevor der New York-Marathon der anderen Art losgeht. New%20York%20Oktober%202007%20001.jpg

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Gestärkt vom ersten Café Latte und einem Muffin geht es direkt gegenüber in die Prince Street. Selbst wer nicht Shoppen mag wird sich hier wohl fühlen. Die Architektur der Lofthäuser des ehemaligen Industrieviertels mit den wunderschönen Fassaden, meist eine Mischung aus Stahl, Glas und Stein ist schon der Hit. Ich persönlich finde es ja auch ganz wunderbar, dass sich in vielen dieser Häuser dann auch noch die schönsten Geschäfte entdecken lassen. 

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Für Apple Macintosh Freunde gibt es direkt auf der 103 Prince Street einen wunderbaren Store (der mir persönlich besser gefällt, als der unter dem Glaswürfel auf der 5th Avenue – aber das ist Geschmacksache), damit hat Frau erst einmal Shoppingunwillige Männer in Laune versetzt und sollte die Gunst der Stunde nutzen um direkt in die 454 Broome Street durchzumarschieren. Hier hat Kate Spade ihren Flagship-Store: Handtaschen, Schuhe, Accessoires – herrlich! My this year favourite: Bilbao Rudi in silber oder schwarz Lack mit silbernen Griffen.

Dazu passende Ohrringe oder Ketten gibt es bei Girl Props  (153 Prince St)  oder bei The Hue - dummerweise habe ich mir die Straßen nicht gemerkt, aber ich bin sicher: Frauen finden das. Dann gibt es noch Ted Baker (107 Grand St.) oder natürlich DKNY (420 West Broadway) neben Dolce und Gabana und dazwischen tausend und ein weiteres kleines individuelles Geschäft.

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Vom West Broadway ist es dann auch nicht mehr weit zur Bleeker Street. Hier reiht sich Shop an Shop und dazwischen gibt es wunderbare kleine Cafés, die mit der Krönung an der Ecke Avenue of the Americas mit der Magnolia Bakery abschließen. NYC%20Okt.%202007%20114KL.jpg

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Nach dem Vormittag hat man sich dann auch einen New York Limecake verdient – die 100.000 Kalorien die er mit ziemlicher Sicherheit hat – sind auf dem Weg hierher bestimmt schon abtrainiert. Müssen sie sein. Schmeckt nämlich saulecker und darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Direkt daneben ist Bond No 9 NYC.  Hier gibt es New York in Flaschen. Besser gesagt in sehr schickenDessau_050_300x400.jpg sternförmigen Flakons oder abgefüllt im Zerstäuber in der Farbe seiner Wahl. Die Düfte, die die jeweilige Gegend deren Namen sie tragen widerspiegeln heißen z.B. „Park Avenue, „Chelsea Flowers“, „Saks Fifth Avenue“ oder „Briant Park“. So gibt es dann zu Hause mit einem Spritzer von dem Duft eine Art Auferstehung New Yorks. 


Der Meatpacking District ist viel kleiner als Soho und kann darum wunderbar in nur ein bis zwei Stunden komplett erkundet werden. Es sei denn, die Kreditkarte ist unlimitiert, dann kann es gut und gerne Tage dauern. Hier zwischen den Schlachthof-LKWs auf dem groben Kopfsteinpflaster laufen sie herum, die New Yorkerinnen, die mit Stilettos, perfekt gestylt in den neuesten Designer-Outfits bestätigen, dass weder der Carrie Bradshaw-Look noch ihre Shopping-Exesse Erfindung sind.

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Denn modemäßig ist hier alles vertreten, was cool und angesagt ist: Alexander McQueen, Stella McCartney, Diane von Fürstenberg, Christian Louboutin… Alle haben eigene zum Teil beeindruckende Geschäfte. Praktischerweise hat die Meatpacking District Initiative einen tollen Online-Guide herausgegeben (Händlerverbände dieser Welt, schaut auf diese Site!), der sämtliche Locations aufzeigt. Wer sich die teuere Mode nicht leisten will oder kann, kann ein viel kleineres Budget fürs Essen investieren. Von uns getestete und empfehlenswerte Restaurants: No. 53 „Spice Market“ und No. 49 „Pastis“ (ausführlicheres zu diesen beiden gibt es demächst).

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Außerdem sehr nett, No. 35 „The little pie company“, die man übrigens wenn man sich der W 14th Street nähert nicht verfehlen kann. Immer dem süßen Zimtduft nach und die Nase führt automatisch in diese entzückende Kuchenmanufaktur, in der für jeden sichtbar die klebrigen Southern Peacan Pies, Old Fashioned Apple Pies oder Mississippi Mud Pies entstehen.

Und hier noch unsere gesammelten Einkaufstipps versammelt auf einer Karte:


Größere Kartenansicht

Posted on Freitag, November 2, 2007 by Registered CommenterNicola Schulte in , , | Comments2 Comments

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Reader Comments (2)

Feinkostparadies in Deutschland? - Wie wär's mit Dallmayr? Kann zwar von der Größe nicht mithalten, aber das kann München ja auch nicht mit NYC...

November 4, 2007 | Unregistered CommenterHelga

Dallmayr ist auf jeden Fall ein Kandidat oder auch die Foodabteilung vom KDW oder, zwar noch viel kleiner aber auch mit sehr schönem Angebot Holstein in Münster.Aber wirklich vergleichbar ist das alles noch nicht. Wo gibt es das Eldorado das diese Üppigkeit, Frische und Appetitlichkeit ausstrahlt?

November 4, 2007 | Unregistered CommenterNicola

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