Shortcut: Limousine in New York
„Die Taxifahrer streiken.“
„Bitte?“
„Die Taxifahrer streiken.“
„Bei uns die Lokomotivführer und hier…“
„Yep. Die Taxifahrer.“
Mal ehrlich: Haben Sie schon mal von einem Taxifahrer-Streik gehört? Wir auch nicht. War aber so, als wir in New York weilten. Die Gelbautoisten sollen bis Ende Januar Navigationsgeräte und Kreditkartenautomaten einbauen – auf eigene Kosten. Und deshalb streikten sie. Oder was das Vorzeigeland der freien Marktwirtschaft so Streik nennt: Fast alle Wagen fuhren, nur schalteten sie den Taxameter aus und verhandelten über die Preise. Ergebnis: Für eine Fahrt, die gewöhnlich um die 12 Dollar kostet, sollten wir 15 zahlen – pro Person. Nach Schätzungen der Stadt haben die New Yorker Taxifahrer an jenem Abend zwischen fünf und sieben Millionen Dollar mehr eingenommen als gewöhnlich.
„Nehmen Sie doch lieber eine Limousine“, riet uns der Hoteltüröffner im „Royalton“. Gute Idee: So zahlten wir von der 44. Straße bis zum Meatpacker District 35 Dollar statt bestreikten 45 – und fuhren bequemer.
Doch auch in Taxi-Normalzeiten können Limousinen eine Alternative sein. Überall fallen die schwarzen Wagen meist amerikanisch-breiten Zuschnitts und mit getönten Scheiben im Stadtbild auf. Sie sind die Gutfederungsbequemlichkeits-Alternative zu Yellow Cabs mit ihren oft radebrechenden und muffeligen Kutschern.
Auch – und das sollte besonders bedacht werden – Richtung Flughafen. Wir zahlten von der 44. bis JFK 65 Dollar, ein Taxi verlangt meist knapp über 50. Günstiger sind natürlich die Vans der Shuttle-Services – doch die holen einen oft weit vor der Zeit ab und stopfen ihre Gefährte unangenehm voll.
Unter dem Stichwort Shortcut finden Sie bei Gotorio kleine Tipps um Ihre Reise zu erleichtern.


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